blah.

Scene 001                                     
»Du hast keine Ahnung, was ich tun muss«, er hielt für einen Moment inne, ehe er erneut zum Sprechen ansetzte, »Und ich kann es dir auch nicht sagen.«

Sie hingegen mied seinen Blick. Ihre Stimme senkte sich zu einem Flüstern, in der Hoffnung, er würde ihre Worte nicht verstehen. »Und du hast keine Ahnung, wie egal mir das ist..« Nach längerer Zeit sah sie ihn wieder an. Sie biss sich auf die Unterlippe, als sie sein Schweigen bemerkte und schüttelte nur kaum merklich den Kopf. »Vergessen wir das einfach.«

»Du glaubst, das kann ich?«
Er hatte ihr Handgelenk gepackt. Er wollte nicht, dass sie ging. Nicht jetzt. Nicht nachdem, was an diesem Abend zwischen ihnen vorgefallen war.

»Versuch es einfach«, waren ihre schlichten Worte, ohne sich von seinem Vorhaben beeindrucken zu lassen.

Es schien, als würden die nächsten Sekunden in Zeitlupe vergehen. Er beugte sich vor, verharrte kurz vor ihrem Gesicht und sah sie mit nahezu ausdruckslosen Augen an. »Du weißt gar nicht, welchen Gefahren du dich aussetzt«, war das einzige, was er in gesenktem Ton von sich gab, ehe er auch noch die letzten Zentimeter überbrückte und nur sachte ihre Lippen mit seinen verschloss.

Etwas in ihrem Inneren sagte ihr, dass es schlichtweg falsch war. Sie wich ein wenig zurück, löste den Kuss. »Ich denke nicht, dass das eine gute Idee ist.«

»Ich bin mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist«, abermals hielt er mitten im Sprechen inne. Seine Hand umfasste noch immer ihr Handgelenk, hielt sie davon ab, sich einfach abzuwenden. »Ich bin mir nur sicher, dass ich es will.«

» Tell me what I'm supposed to do
With all these leftover feelings for you
«

3.2.08 16:52
 


Gratis bloggen bei
myblog.de